Am Schluss angekommen | erwartet | auch gut

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Um 13:30 Ankunft in St. Jean-de-Pied-de-Port. Die scharfe Kante des letzten Pilgertages, das Tor, durch das man in die Stadt kommt, ein Einlass für die müden Seelen am Anfang eines Weges, oder eine Ankunft für die erfrischten am Ende der Reise. Wie immer, nimmt hier jeder mit, was er hat und was er braucht. Pilgern ist Privatsache.
Ich gehe noch einmal los, ziehe Geld, kaufe meine Rückfahrkarte und ein wenig Verpflegung. Dann noch eine süße Kleinigkeit zum Tee. In der Pergola mit plätscherndem Wasser komme ich zu mir und Isabelle. Ich habe mich auf dieser Etappe einfach gehen lassen.
Doch das stimmt gar nicht. Es war eine lange Zeit, und erst am Ende konnte ich es wirklich gehen lassen. Nun bin ich schon wieder auf dem Sprung und will Postkarten kaufen, aber Isabelle macht es sich gemütlich. Ich bleibe sitzen und schreibe. Ich hätte auch noch Urlaub anschließen können, ein paar Tage Meer. Aber das war mir nicht im Sinn. Pilgern und aus die Maus und ab nach Haus.

Unterwegs ist Ankommen und nie aufhören zu Gehen

unterwegs ist erwartet werden

unterwegs ist westwärts und irgendwann das Meer