für mich einer der schönsten Abschnitte | hier mache ich Halt | noch eine Pause mit Apfelsaft

In diesem Sommer schlafe ich nicht gut.
Mache mich um 5:40 in den neuen Tag. Es geht steil bergab. Ich gehe über die Brücke und dann folge ich dem Seitenarm der Garonne Richtung Auvillar. Ich folge und laufe und folge und bin weit und breit allein, nachdem François und Hans mich überholt haben. Mal ein Radfahrer oder ein Hundehalter, ein paar Vogelstimmen, die aufgehende Sonne, die sich immer mehr traut. Ich folge und gehe, und es dauert ewig, bis ich ein Plätzchen für eine Rast gefunden habe. Die erste Bank, die mir über den Weg läuft, ist meine. Es hat wieder einen schönen Blick übers Wasser. Ich genieße den Rest der Melone, was meinen Rucksack deutlich erleichtert. Ich habe wieder einen Camembert dabei, der sich prächtig entwickelt.
Ach ja, um 10:25 mache ich ein kleines Nickerchen an der Garonne. Ich entspanne meinen Körper - wir sind heute viel an der Straße entlang gelaufen. Durch Peters Lockruf ("jus de pommes") mache ich just direkt wieder eine Pause auf der Terrasse. Wenn es mich nicht immer weiter ziehen würde...