Die 5. Etappe | meine Ruhestätte in der Gîte in Lascabanes | schon wieder fort

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Bin früh weg. Um 6 Uhr auf, um 6:20 Uhr aus dem Haus, einen Flan und Wasser zum Frühstück - Die 4 Euro fürs petit déjeuner habe ich gern gespart. Bin heute im Schwung auch ohne meine Begleitung der letzten Tage. Mein Bein ist vom Nachdenken ziemlich steif und schwermütig, aber je weniger ich dem Beachtung schenke, desto besser. Zur Ablenkung ist eine Wandernachbarin natürlich wunderbar geeignet, nun muss ich mich wieder ganz allein und ausschließlich aushalten.

Ich weiß, dass der Weg, den ich jetzt gehe, bereits in mir ist. Ich muss nur noch meine Füße auf diesen Grund und Boden setzten und einen Schritt vor den anderen tun. Hatte letzte Nacht unglaubliche Kreuzschmerzen. Ich bin in Sorge, mit dem Rücken mache ich keine Späße.
Die Gedanken kommen und gehen, bleiben selten bei mir, es ist ein gutes Gefühl, unterwegs zu sein. Der Himmel hat die Farbe geändert. Die leichte Bewölkung des heutigen Tages erfrischt auch meinen Sinn. Ich habe schon Viel losgelassen und spüre die ungezählten geschenkten Momente dieses Wegs.