Meine erste Mittagspause um 10:14 | der Markt ist ein Platz der 1000 Möglichkeiten, mein Rucksack erlaubt 3 | schon da?

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Um 10:15 gibt es eine lange Pause ohne Worte, die mir nicht fehlen. Ich möchte auslüften, trocknen, einatmen, essen, ausstrecken. Mein Bein zeigt sich dankbar und ist im Anschluss für 30 Minuten entspannt. Ich arbeite viel mit den Armen und den Stöcken, als Geste, zur Unterstützung, nur so.
Um 11:45 verschnaufe ich in Limagnole, kaufe ein wenig ein, setze mich auf eine Mauer und schlecke ein Eis. Meine Pilgerbegleiterin kommt vorbei, wir werden uns zum Melone Essen wieder treffen, die ich auf dem Markt gekauft habe. Mein Gepäck ist danach unglaublich schwer. Das Laufen entlang der Straße, die Hitze, die baumelnde Melone, was für ein Schwachsinn! Ich komme 3,5 km pro Stunde vorwärts, das kann ich kaum ertragen. So dicke bin ich mit der Langsamkeit hier nun wirklich nicht.
Conny hat mich die letzten Stunden gezogen. Erschöpft erreichen wir um 18 Uhr das Kloster.

Kreisende Gedanken, zumindest, bis sie sich auf dem Papier niederlassen können. Ich hoffe, das Gehen wird ihnen eine Richtung geben, sie aus ihrer Umlaufbahn in eine neue Dimension befreien. Wünsche, die sich schon an die Vorbereitung zu diesem Weg geheftet haben, fromme oder auch weniger fromme, begleiten mich und beziehen manchmal die Geschehnisse oder Begegnungen in ein vermeintlich wissendes Wohlwollen ein. Was ist schon wirklich wahr, was ist gelogen?